Leonardo: Die Kunst, locker zu bleiben
Der in Berlin lebende Läufer und Kreative Leonardo verfeinert seine Form auf dem historischen Asphalt der Stadt und findet einen neuen Gang, indem er Rhythmus über Kraft stellt.

Leonardo schärft seine Geschwindigkeit auf den weiten, flachen Boulevards von Berlin, wo jede Trainingseinheit eine Lektion in Sachen Fluidität ist. Als Teil des PB Protocol bereitet er sich mit einem ganz bestimmten Mindset auf den HOKA Semi de Paris vor: Geschwindigkeit sollte sich nicht wie ein Kampf anfühlen. Für Leonardo geht es beim Erreichen einer persönlichen Bestzeit darum, diesen „Sweet Spot“ zu finden, an dem Hochleistung auf einen entspannten Schritt trifft.
„Ich versuche, in jeder Einheit locker zu bleiben, um meinen Ehrgeiz zu zügeln. Ich habe in der Vergangenheit gemerkt, dass ich Schwierigkeiten habe, schnellere Tempi zu erreichen, wenn ich zu angespannt oder zu fokussiert bin.“

Seine Rennstrategie ist simpel: leichtfüßig bleiben und Spaß haben. Indem er sich bei seinen härtesten Intervallen auf ein Lächeln und einen mühelosen Rhythmus konzentriert, trainiert er seinen Körper darauf, sich schnell zu bewegen, ohne den Widerstand von Anspannung. Diese mentale Umstellung ermöglicht es ihm, die schwierigsten Phasen eines Rennens eher mit Verspieltheit als mit Panik zu meistern.
„Jetzt versuche ich, Spaß zu haben, zu lächeln und locker zu bleiben – und das versuche ich dann im Rennen zu wiederholen.“

Wenn der Druck steigt oder die Beine schwer werden, greift Leonardo auf sein Trainingskonto zurück. Er erinnert sich an die Momente in Berlin, in denen es ihm gelang, unter Stress ruhig zu bleiben, und nutzt diese Erinnerungen, um sich wieder locker zu machen und seinen Flow zu finden.

„Wenn während des Rennens eine schwierige Situation entsteht, rufe ich mir diese Trainingsmomente in Erinnerung, versuche wieder locker zu werden und so eine bessere Leistung abzurufen.“
